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Nerv-Tag

Ja es gibt so richtig ätzende Tage, da geht einem alles und jeder auf die Nerven. Man ist zu 99,99% unzufrieden mit sich und seiner Welt und grundlos scheisst man andere Menschen zusammen. Es gibt nur zwei Dinge, die da wirklich helfen. Entweder man schreit die Wut raus und entläd sie in Texten oder versucht kreativ zu sein oder man nutzt die Energie der Wut und hat grandiosen Sex. Da ich Single bin, schreibe ich. Ich schreibe dann fast immer bevor ich nen Nervenzusammenbruch bekomme. Ein sehr emotionaler Mensch leidet schon beinah an einer Art Panikattacke, wenn der Nerv-Tag einen ereilt. Man weiss genau, man wird seine Freunde zur Sau machen, man wird eventuell mal irgendwas kaputt machen oder wenns harmlos ist, wird man sich einfach nur beschissen fühlen. In solchen Momenten tendiere ich zu Hardrock-Musik und Hass-Tiraden gegen jeden, der zu fröhlich und gut gelaunt ist. Ich habe gerade erst 2 Leute verbal zusammengeschlagen und warte schon darauf mich an dem nächsten Unschuldslamm zu vergehen.

Nein, so bin ich nicht immer, aber heute muss das sein *lach*

1 Kommentar 27.12.08 19:45, kommentieren

Warum der Name und weshalb der Blog?

Eigentlich würde "vogelfrei" besser als Titel passen, aber dann dachte ich wieder das Wort klingt noch zu freundlich. Frei wie die Vögel, wie Schandmaul es gerne singen, klingt doch so wundervoll und melodisch, aber aus der eigentlichen Bedeutung “frei wie ein Vogel, ungebunden” wurde doch bald "die Strafe der Acht". Dies war gleichbedeutend mit dem Ausstoss des Geächtetend. Es war verboten ihm zu helfen und jeder war ermächtigt ihn/sie straflos zu töten. Also doch nicht so schön oder? Nun. Wie kam ich auf Sargnagel?

So richtig weiss ich damit noch nichts anzufangen. Vielleicht, weil jetzt gerade  durch die Wirtschaftskrise und andere Ereignisse in der Welt wiedermal deutlich wird, wie schnell andere über das eigene Leben entscheiden und somit einem schonmal das "Grab", bildlich gesprochen, schaufeln. Der letzte Nagel um einen Sarg zu verschliessen hat etwas endgültiges. Er bedeutet Ende des Alten und Anfang von etwas Neuem für mich.

Ich möchte, dass ihr mich ein wenig begleitet auf meinen Weg und vielleicht entdeckt ihr viele Gemeinsamkeiten in dem, was ich erlebe, denke und fühle.

Das Ganze in Blogform zu schreiben ist nur der Einfachheit halber. Ich tippe lieber als handschriftlich etwas anzufertigen und an einen Blog komm ich halt immer ran.

Ich bedanke mich vorab schonmal bei einem guten Freund, der mir sehr geholfen hat in letzter Zeit und auch die Idee zu diesem Titel hatte.

Sargnagel wird schlicht und einfach meine Meinungsäusserung zu Themen, die mich beschäftigen. Egal wie klein und unbedeutend für einige, vielleicht aber besonders wichtig für mich und andere. Ich schreibe hier nicht um Euch zu begeistern, sondern um ehrlich meine Meinung zu sagen. 

Nicht alles wird ein Kommentar zu etwas, ich schreibe einfach und was raus kommt werden wir dann ja sehen. 

Liebe Grüße

Inka

 

1 Kommentar 27.12.08 01:05, kommentieren